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12. Juni 2026 · 3 Min. Lesezeit · Aktualisiert am 12. Juni 2026

Brot richtig lagern: So bleibt es tagelang frisch

Brot lagert am besten bei Zimmertemperatur im Brotkasten oder Steintopf – nie im Kühlschrank. Die wichtigsten Regeln aus der Bäckerei, plus: welche Brote von Natur aus am längsten halten.

Ralf Oehme

Geschäftsführer, Oehme Brot & Kuchen GmbH

Brot bleibt am längsten frisch, wenn es bei Zimmertemperatur in einem Brotkasten, Steintopf oder Leinenbeutel lagert – mit der Schnittfläche nach unten. Der Kühlschrank ist der schlechteste Ort: Bei 4 bis 8 Grad altert die Stärke am schnellsten, das Brot wird trocken und krümelig.

Die drei Regeln der Bäckerei

Erstens: Luft zirkulieren lassen – Plastiktüten machen die Kruste zäh und fördern Schimmel. Zweitens: anschneiden, was gebraucht wird, und die Schnittfläche schützen. Drittens: Wer länger als vier, fünf Tage braucht, friert besser scheibenweise ein – aufgetaut und kurz aufgebacken schmeckt es fast wie frisch.

Die Sortenwahl hilft zusätzlich: Sauerteig- und Roggenbrote wie das Urstück oder Oehmes Roggen halten von Natur aus am längsten, das Oehme Korn ist ausdrücklich auf lange Frische gebacken. Baguette und helle Weizenbrote gehören dagegen an den Tag, an dem sie gekauft wurden.

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